Glorfmorph.de

GlorfMorph

Alles was Spaß macht

11. Dezember 2007 um 18:30

So viele Ehrenamtliche

Ich lasse mich immer von Google-Alert informieren, wenn unsere Gemeinde irgendwo erwähnt wird. Dabei kam (bei einem Treffer aus dem Jahre 2006) heraus, dass von den rund 100.000 Erlangern glatt ein Viertel irgendwo ehrenamtlich mitarbeitet.

Rund 25000 Menschen und damit ein Viertel der Einwohner sind in der Hugenottenstadt ehrenamtlich tätig.

Schau mal da.

11. Dezember 2007 um 15:09

Namensverteilung II

Vor einiger Zeit machte ich auf geogen aufmerksam. Der Dienst zeigt einem wo Leute mit dem gleichen Namen wohnen (inkl. Verteilung usw.). Als Basis dient dazu das Telefonbuch.

Der Dienst “verwandt.de” bietet das gleiche allerdings zeigt er auch die Vornamen an… Ich war zwar etwas erstaunt, aber finde es doch wenig verwunderlich, dass der Name “Thomas” unter den Glörfelds am häufigsten vorkommt. Der eine Anschluss in Erlangen gehört übrigens uns.

4. Dezember 2007 um 22:25

Jens Sembdner mal Solo

Ein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Jens Sembdner von den “Prinzen” eine Solo-Tournee macht.

“Da wo Du bist” heißt sein Album. Jens Sembdner präsentiert darauf unter dem Label “Jesaja 41″ alte christliche Lieder im modernen Gewand.

Da habe ich gerade mal reingehört. Ich wollte wissen, ob mir die Musik liegt (geht z.B. bei Amazon). Und, naja, was soll ich sagen… Es hört sich an wie Lobpreismusik von den Prinzen. Ich würde mich für ihn freuen, wenn sich das gut verkauft.

1. Dezember 2007 um 12:34

Das gemeinsame Dasein

Das gemeinsame Dasein ist für uns manchmal nicht so einfach…

Nachdem die Sparkasse meine Frau und unsere ältere Tochter schon mal wieder weggeschickt hatte, haben wir es am Montag nach 3-monatigem Anlauf tatsächlich mal geschafft gleichzeitig zur normalen Geschäftszeit – also bis 16 Uhr – in der Bank zu sein: gemeinsam da zu sein. Um ein Taschengeldkonto für das eigene Kind zu eröffnen, müssen nämlich beide Eltern anwesend sein. Beim Sparbuch hatte es damals gereicht, dass wir nacheinander kamen, um zu unterschreiben.

Als die Bankfrau uns dann auch wieder wegschicken wollte (“Da machen wir am Besten einen Termin.”), war ich richtig fassungslos. Es sei nämlich gerade schlecht, sie seinen nämlich nur zu Dritt in der Filiale. Da wusste ich wieder, warum wir damals alle Konten bei der Sparkasse aufgaben. Da unsere Kinder aber nicht weit laufen sollen und die Sparkasse die einzige Bank in unserer unmittelbaren Nähe war, mussten wir da einfach durch.
Weil ich mir aber frei genommen hatte, hat sie sich dann doch unserer erbarmt. Immerhin war sie die ganze Zeit sehr freundlich und Sarah bekam ein verspätetes Weltspartagsgeschenk… ;-)

20. November 2007 um 22:56

Hundchen

Die junge Dame gehört seit heute zur Familie:

Der erste Abend

Und hier kommt sie her: www.cocker-of-new-forest.ag.vu

Sie kommt aus dem D-Wurf: Dacloney

So sah sie im Alter von 4 Wochen aus:
Dacloney mit 4 Wochen

Und so mit 7 Wochen (links):
Dacloney mit 7 Wochen

19. November 2007 um 19:35

Würmer schützen…

Weil ich gerade eine Hyposensibilisierung durchführe – also so eine ganz herkömmliche – muss ich wieder an die vielen guten ratschläge denken, die ich im Frühjahr immer bekomme.

Der abgefahrendste Rat kam von meiner ansonsten sehr charmanten Zugbegleitung Conni: Man kann Wurmeier schlucken, die dann dafür sorgen dass das Immunsystem genug zu tun hat und man daher nicht mehr allergisch reagiert. Abgefahren ist es deswegen, weil das offenbar der volle Renner in Japan ist. Seitdem ich mal ein paar Ausschnitte aus deren Fernsehshows sah, wundert mich bei denen gar nichts mehr.

Während die Meldung aus dem Jahr 2000 war noch eher ein Kuriosum war (“Selbstversuch eines japanischen Arztes“), erkennt man am Tenor des Artikels in der FAZ aus dem Jahr 2002 eine Umkehr des Trends.

Wer weitere Meinungen lesen will, kann sich beim BMBF, journalmed.de oder online-hausarzt.de erleuchten.

Vielleicht hat das Ganze ja auch einen anderen angenehmen Nebeneffekt: man ist nie alleine…

18. November 2007 um 20:24

Familie kaufen

Kann man sich eine Familie kaufen? Kinder, die schon Erwachsen sind und sich liebevoll um einen kümmern, wenn man alt und pflegebedürftig ist? Die dann dafür alles erben was man hat?
Ich glaube genau das versucht eine Familie in GB.

Schau mal an: Buy our house, get your money back when we die

16. November 2007 um 22:12

Locavore – alles klar?

Wenn man sich die neuesten Sprachtrends anschaut, dann scheinen sich die beiden Pole immer weiter auseinander zu entwickeln… Auf der einen Seite, die Hüter der Sprache, die jede Änderung als Ärgernis sehen, und auf der anderen Seite die kreativen Anwender, die sich erdreisten einfach neue Wörter zu erfinden oder bereits bestehende aus anderen Sprachen zu übernehmen.

Der Verlag Oxford-Press scheint das sehr unverkrampft zu sehen. Auf der Liste der Kandidaten für das Wort der Jahres stehe jedenfalls echt viele angefahrene Neuschöpfungen. Gewonnen hat “Locavore”:

“Locavore” was coined two years ago by a group of four women in San Francisco who proposed that local residents should try to eat only food grown or produced within a 100-mile radius. Other regional movements have emerged since then, though some groups refer to themselves as “localvores” rather than “locavores.” However it’s spelled, it’s a word to watch.

Schaust Du da: Oxford Word Of The Year: Locavore

13. November 2007 um 18:34

Mehrdeutige Werbesprüche

Manchmal frage ich mich wirklich, ob bei manchen Werbesprüchen die Mehrdeutigkeit beabsichtigt ist. Heute nahm ich gerade noch das Betreff einer SPAM-Mail war bevor sie gelöscht wurde: “Man lebt nur einmal – probieren Sie es aus”

Hey, was ist denn das für eine Ansage? Wenn es stimmt und man tatsächlich nur einmal lebt, dann hat sich das ausprobieren doch irgendwie nicht gelohnt, oder?
Gilt so ein Spruch eigentlich als Anstiftung zum Suizid?

1. November 2007 um 18:48

Warum feiern wir Halloween?

Ein Freund fragte mich gestern warum man eigentlich Halloween feiert. Klar liegt der Verdacht nahe, dass es nicht zufällig am Abend vor Allerheiligen gefeiert wird. Aber mit dem Reformationstag dürfte es nichts zu tun haben. Die Wikipedia meint dazu:

Als Halloween wird ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert wurde und von ausgewanderten Iren nach Nordamerika gebracht wurde. In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert, so dass vielfach vermutet wird Halloween könnte auf keltisches Brauchtum zurückgeführt werden. Angeblich war es nach keltischem Glauben den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen.

Dank des kometenhaften Aufstiegs dürfte kaum ein Kind wissen, dass man an dem Tag eigentlich an die Reformation denkt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Kirche gegen den Kommerz bestehen kann. Das in der Süddeutschen Zeitung beschriebene Beispiel finde ich eine interessante Idee:

970 000 “Luther-Bonbons” hat der evangelische Werbedienst produzieren lassen. Wenn nun die fröhliche Kinderschar mit Gruselmaske, Spitzhut und Skelett-Anzug am Pfarrhaus klingelt, schenkt der verantwortungsbewusste Geistliche Süßes und Saures, und Martin Luther zwinkert lustig dazu. 1:0 im Kampf Kirche gegen Kürbisköpfe.

Vor ein paar Jahren fiel mir tatsächlich auf, dass in Geschäften vermehrt Halloween als “Event” dargestellt wurde. Ich hatte damals schon den Verdacht, dass es eher um das große Geld geht. Mich wundert allerdings, dass die Verbände das sogar zugeben:

Die Fachgruppe Karneval im Verband der deutschen Spielwarenindustrie reklamiert für sich, das Fest in Deutschland durchgesetzt zu haben; 2006 verkauften die Spielwarengeschäfte des Verbandes 80 000 Erwachsenen- und 130 000 Kinderkostüme, 200 000 Perücken, 250 000 Hexenhüte und Teufelshörner und über zwei Millionen Schminksätze.

Vielleicht kann man sich auf den Kompromiss einigen: Am Tage ist das Reformationsfest und am Abend ist der “(All) Hallows’ Even” (deutsch “Allerheiligenabend”)… ;-)

31. Oktober 2007 um 21:23

Kinder, Kinder

“Deutschland ist wirklich kinderfreundlich” sagte auf der Party am Sonntag eine Frau und meinte es ernst. Sie findet es toll so wie es ist und findet es gut, dass auch ein Wirt in Nürnberg jetzt keine Kinder mehr in seine Gaststätte lässt. Das wäre auch für Eltern schön mal ohne Kinder sein zu können.

Das sehe ich anders und bin ziemlich unglücklich über die Selbstverständlichkeit mit der Kinder diskriminiert werden. Natürlich ist es gut, wenn Kindern Grenzen gesetzt werden, aber die Beispiele von völlig verhaltensauffälligen Kindern, die den Eltern auf der Nase rum tanzten und die Umgebung ins Chaos schickten, sind für mich nur vorgeschoben. Außerdem ist ein Lokalverbot keine derartige Grenze. Mit dem gleichen Argument könnte man das Alkoholtrinken in Kneipen verbieten, denn da gibt es auch genug Beispiele von Gästen, die sich nach Alkoholgenuss daneben benahmen.

Jedenfalls hatte ich vor ein paar Monaten über den Fall der Kindertagesstätte gelesen, die an einer sehr lauten Straße lag und deren Nachbarn sich nicht etwa über den Autolärm im Berufsverkehr beschwerten, sondern über die spielenden Kinder. Wir wohnen übrigens auch neben einem Kindergarten (mit 4 Gruppen) und sind ganz zufrieden. Wenn ich zu Hause bin, dann hört man von denen übrigens nichts mehr… ;-)

Naja, jedenfalls gewonnen die Anwohner vor Gericht. Im Spiegel wird die traurige Fortsetzung beschrieben: Die Anwohner des neuen Standortes gingen per Anwalt gegen die geplante Kindertagesstätte vor: “Zu laut: Kindergarten mit Lärmschutzwand

Damit der Bau im Sommer 2008 bezugsfertig ist und der Mietvertrag unterschrieben werden konnte, musste eine Entscheidung fallen. “Wir sind wahnsinnig froh, endlich eine Bleibe zu haben”, sagt Anja Matthies vom Trägerverein. “Die Lärmschutzmauer hinterlässt jedoch einen bitteren Beigeschmack.” Man wolle sie in jedem Fall bepflanzen, “einen schönen kleinen Urwald züchten”, sagt “Marienkäfer”-Mutter Marziniak.

Ein ähnlicher Fall hat sich laut “Sächsischer Zeitung” vergangenen Juni in Dresden abgespielt: Ein Anwohner hatte sich über den Lärm der Kita “Kichererbsen” beschwert, klagte und bekam vom Oberlandesgericht eine drei Meter hohe und 25 Meter lange Lärmschutzmauer zugesprochen.

Schade, sehr schade!

30. Oktober 2007 um 18:55

Klettern in Hochseilgärten

Letzte Wochen waren wir als Kollegen im “Abenteuerpark Betzenstein“. Das ist ein Hochseilgarten: Zwischen lauter kräftigen Bäumen sind Stahlseile gespannt an denen man sich von entlang bewegt. Mal ist es eher eine Hängebrücke, mal geht es über Stühle und bänke. Und alles in schwindelnder Höhe. Das war echt klasse!

Diese Parks waren auch in der Diskussion, zogen aber den kürzeren…

18. Oktober 2007 um 19:00

Selber Telefonspam veranlassen

Nachdem ich selber gar nicht gut auf Telefonspammer zu sprechen bin, habe ich jetzt eine Seite gefunden, die es ermöglicht andere telefonisch zu belästigen. Einerseits finde ich die Vorstellung witzig (die Sprüche sind gut ausgewählt), andererseits nervt sowas sicher ganz gewaltig.

Hier kann sich jeder eine Meinung bilden: marcophono – das Telefonspassportal

12. Oktober 2007 um 19:05

Selbstmord wird von Polizei ausgeführt

Wenn es nicht so makaber wäre… da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

Als ich die Überschrift “Polizist erschießt Selbstmordkandidaten” las, musste ich an einen ähnlichen Fall vom Januar denken: “Mexican prosecutors: man who tried to commit suicide beaten to death by police.

Das ganze wird auch bei Media-Blöd aufgegriffen: “ Polizei Plauen macht kurzen Prozess: Selbstmörder erschossen

7. Oktober 2007 um 12:07

Spenden besser abzugsfähig

Wie ich gerade entdeckte hat sich in diesem Jahr auch etwas zum Guten geändert: Im Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements ist festgehalten, dass man jetzt nicht mehr “nur” 5% (bei kirchlichen, religiösen und gemeinnützigen Zwecken) bzw. 10% (bei mildtätigen, wissenschaftlichen und kulturellen Zwecken) seiner Einkünfte Spenden darf, sondern insgesamt 20 % für alle diese förderungswürdigen Zwecke. Das dürfte alle kirchlich Engagierten freuen.

Außerdem wird da auch gleich geregelt, dass alle Verantwortungsträger in Vereinen eine steuerfreien Pauschale in Höhe von 500 € absetzen können. Ich nehme mal an, dass damit nur die Vorstandsmitglieder gemeint sind. Es lohnt sich aber sicher dem noch mal nachzugehen.