Heute habe ich den Weblog “hamantaschen” entdeckt. Die Autorin beschreibt sich selber so:
Miriam Woelke
41, lebe in Jerusalem und bin Israeli. Juedisch - orthodox mit einigen Jahren Yeshiva - Vergangenheit, schwebe durch die chassidische Welt, spreche mit allen Leuten und verbringe Stunden mit relig. Buechern und Vortraegen. Schreibe fuer eine Site im ultra - orthod. Boro Park in New York und plane ein Buch ueber die chassidische Realitaet heute. Menschen und ihr Leben.
Ich finde den Blog zwar krass, aber auch irgendwie faszinierend. Er eignet sich gut, um mal religiös etwas über den Tellerrand zu schauen. Hier Beispiele von Artikeln, die ich ganz spannend finde, weil man viel über die Denkweise lernt (in umgekehrt chronologischer Folge):
- “Schokolade mit bitterem Beigeschmack” - eine israelische Firma verkauft jetzt auch Schokoladenweihnachtsmänner in Israel. Deswegen rufen Orthodoxe zum Boykott aus.
- “Der Teufel und die Juden” - Beschreibung des gleichnamigen Buches von Rabbi Joshua Trachtenberg (1904 - 1959) über die Verteufelung des Judentums.
- “Die Benutzung der Namen G - ttes” - wie man nach dem Verständnis des Halacha (jüd. Religionsgesetz) das Gebot “Du sollst Meinen Namen nicht missbrauchen” (der Autorin zuliebe in der von Ihr gebrauchten Fassung - also ohne den Namen - wiedergegeben) lebt.

