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21. Dezember 2007 um 12:38

Nora vom Dach

Nora in der RinneZu meinem persönlichen Jahresrückblick gehört eindeutig die Kletteraktion des verrückten Hundes Nora. Meine Mutter war ein paar Stunden außer Haus und ließ den Hund – wie immer – im Haus, genauer gesagt im Erdgeschoss. Was sie allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: der Hund hatte gelernt, wie man eine Türklinke bedient und sich damit Zutritt ins Treppenhaus verschafft. Der Hund untersuchte vermutlich das ganze Haus und stellte fest, dass im Schlafzimmer (Dachgeschoss) das Fenster offen stand. Mit einem beherzten Sprung wollte er offenbar nach draußen kommen. Das Fenster ist ganz schön hoch, echt stramme Leistung. Auf der Dachschräge rutschte er ab und blieb zum Glück im Schneefänger hängen. Den Sturz hätte er wohl nur schwerst verletzt überlebt.

Als meine Mutter nach Hause kam, hörte sie den Hund zwar bellen und jaulen, konnte ihn aber zunächst nicht finden. Wer sucht einen Hund denn schon auf dem Dach? Erst als sie aus dem Schlafzimmerfenster sah, wusste sie was los ist. Als sie die Feuerwehr anrief, dachten die natürlich an einen Scherz…

Wer hätte gedacht, dass die Jungs den Einsatz ins Internet stellen. Das arme Schwein muss mehrere Stunden auf dem Dach verbracht haben, bis sie endlich gerettet wurde. Sie ist zwar ein Kleiner Münsterländer, aber immer noch so groß, dass man sie nicht die Leiter runter tragen kann. An der Aktion waren insgesamt 21 Feuerwehrleute beteiligt.

Danke Jungs!

1. August 2007 um 21:06

Am Montag gegen 20 vor acht

.. rief ein Herr E. von der Kanzlei für Wirtschaftsfragen an und stellte mir sehr persönliche Fragen, die sich ums Geld drehen. Obwohl ich von mir noch weniger Preis gab als er von sich, kann er jetzt einiges über mich wissen. Meine Tochter ging ans Telefon und ich musste erst mal in einen Raum gehen in dem keine Gäste waren, damit ich den Anrufer verstehen konnte. Wie enttäuscht war ich, dass es wieder ein Werbeanruf war.
Zwar hatte ich wieder den Spickzettel nicht parat (der lag im Wohnzimmer), aber dazu hatte ich an dem Abend sowieso keine Lust…

Obwohl man ganz deutlich den Lärm von vielen Telefonierern hörte, behauptete Herr E. er sein nicht in einem Call-Center, sondern in “der Kanzlei”. Es sei so laut, weil noch gearbeitet werde. Er fragte immer weiter, obwohl ich nichts preisgab und wollt unbedingt für nächste Woche einen Termin machen. Das erinnerte mich dann sehr an den anonymen Call-Center-Agenten, der so nett bloggt.

Erst nach einem Hinweis darauf, dass es doch für ihn sicher besser sein, wenn er jetzt jemand anderen anruft, weil er dann vielleicht doch noch einen Termin machen könne, gab er auf. War es die “Insider-Wendung” oder die Bestimmtheit, die ihn zur Aufgabe bewog? Wahrscheinlich einfach nur meine Hartnäckigkeit… ;-)

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