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Alles was Spaß macht

16. Mai 2008 um 20:36

Jamie Oliver

Letztes Jahr sahen wir eine Dokumentation von Channel4. Da ging es um einen ziemlich jungen und engagierten Koch, der das Essen in britischen Schulen verbessern wollte. Die Dokumentation begleitete ihn mehrere Monate und zeigte alle Höhen und Tiefen. Für mich war es schockierend zu sehen, was die Kids zu essen bekamen und wie sie und deren Eltern sich gegen eine Veränderung wehrten. Mittlerweile weiss ich dass Jamie Oliver recht bekannt ist und zu den Sternen-Köchen gehört. Aber für mich bleibt er den Held, der sich ehrenamtlich bis über seine Leistungsgrenze für die Ernährung der Kinder einsetzte und nur mit ganz ganz kleinen Schritten (jede Schule einzeln) voran kam.

In diesem Ausschnitt überzeugt er ein paar Schüler davon, dass Hähnchenkeulen besser sind als Chicken-Nuggets. Die Doku hätte ich gerne auf DVD!

Schau mal da: Jamie Oliver shows Schoolkids how Chicken Nuggets are made • videosift.com

23. April 2008 um 20:30

private Schulen – auf sich allein gestellt?

Auf der Homepage der Wirtschaftswoche kann man im Artikel “Kindergärten, Schulen, Unis: Was gute Bildung kostet” seine Meinung abgeben, ob private Schulen genauso gefördert werden sollen, wie staatliche Schulen, oder ob sich die Schulen nur durch Elternbeiträge finanzieren sollen.

Derzeit geht unsere Tochter auf ein staatliches Gymnasium, vorher ging sie auf eine private Grundschule. Die vier Jahre auf der Privatschule, die geprägt war von einem guten Lernklima, dem gemeinsamen Lösen von Problemen und einer persönlichen Atmosphäre war eine Erfahrung, die ich jedem Kind wünschen würde. Daher bin ich froh, dass diese Schule etwas Unterstützung bekommt. Völlig privat hätten die meisten Eltern das nicht leisten können…

Dort kann man auch abstimmen, ob der Staat Privatschulen genauso fördern soll wie öffentliche Schulen:

  • Ja, damit auch Kindern aus finanzschwachen Familien Privatschulen
    offenstehen
  • Nein, der Staat soll sich raushalten. Privatschulen sollen sich nur über
    Elternbeiträge und Spenden finanzieren

Hier gehts zum Artikel…

3. März 2008 um 21:55

Glückliche Schüler?

Glückliche Schüler lernen besser und sind weniger aggressiv. Stimmt’s?

Ein guter Beitrag über ein Modell aus Groß-Britanien.

28. Februar 2008 um 21:17

Die Satzglieder

Als ich heute versuchte zu verstehen, was meine Tochter in der 5ten Klasse in Deutsch macht, half mir diese Übersicht ganz gut: “Die Satzglieder

Habe ich das wirklich auch lernen müssen? Daran kann ich mich echt nicht erinnern…

18. Februar 2008 um 19:04

Ein Lämmlein geht

Meine Tochter muss in der 5ten Klasse Religion gerade das Lied “Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld der Welt und ihrer Kinder” auswendig lernen. Angeblich weil es eines der Lieblingslieder des Lehrers ist. Ich hoffe mal, dass das Lied im Lehrplan steht. Allerdings halte ich das sture Pauken einer Sprache, die man heute nur noch nach einem Theologie- oder Germanistikstudium versteht, für Zeitverschwendung.

Auf der Suche nach dem Text fand ich gleiche mehrere Predigten über das Lied. Theologen scheinen es wirklich toll zu finden.

Der Text steht übrigens hier, allerdings muss Sarah 8 Strophen lernen…

7. Februar 2008 um 21:03

Der Alltag der Schüler

ist echt hart. Jedenfalls am Gymnasium, wenn man in der 12ten das Abi macht. Ich bin echt entsetzt, wie viel und wie schnell die Lehrer den Stoff durchziehen. Neben dem Nachmittagsunterricht in der 5ten Klasse müssen auch noch die Hausaufgaben gemacht werden. Die restliche Zeit geht dann für ein Hobby drauf, bei meiner Tochter ist es Reiten.

Der Artikel “Schulzeitverkürzung: Ein pädagogisches Desaster” in der Zeit beschriebt es ähnlich:

Erst jetzt, nachdem Jahrgang um Jahrgang von Zehn-, Elf-, Zwölfjährigen Erfahrungen mit einem Arbeitstag sammelt, der dem eines gut ausgelasteten Erwachsenen gleicht, werden die Eltern wach – und die Journalisten, deren Kinder auch zur Schule gehen.

Echt hart.

3. Februar 2008 um 12:51

Schule mal ganz anders

Wer sich für alternative Schulen interessiert der dürfte den Artikel auf Zeit.de über “Die Reformpädagogin und Schulreformerin Enja Riegel” interessieren. Als sie Schuldirektorin wurde, baute sie ein normales Gymnasium zu einer einzigartigen Schule um, die mittlerweile ausgezeichnet wurde. Ihre weiteren Pläne klingen interessant!

2. Februar 2008 um 12:17

Hausaufgaben sind für die Katz

Jetzt ist wissenschaftlich bewiesen was Generationen von Schülern schon lange argwöhnten. Professor Hans Gängler fand heraus:

Hausaufgaben haben keinerlei Effekt in Hinblick auf die Schulleistung. Zudem hätte bei Umfragen unter Lehrern etwa ein Drittel der Befragten angegeben, gar nicht einschätzen zu können, ob Hausaufgaben überhaupt irgendeinen Effekt auf die Schüler hätten. Viele Lehrer gaben frei heraus zu: “Bei drei Vierteln meiner Schüler bringen Hausaufgaben überhaupt nichts.”

Bei mir war das nachweislich so. Erst als ich anfing daheim gezielt zu lernen war ein Effekt spürbar, de Hausaufgaben brachten bei mir kaum etwas. Außer vielleicht das Vokabeln lernen. Am meisten brachte es mir, wenn ich anderen Schülern etwas erklärte. Das kam leider nur bei den Fächern vor in denen ich gut war… ;-)

Schau mal auf Welt.de: “Studie: Hausaufgaben bringen überhaupt nichts“.
Auch bei Spiegel.de gibt’s etwas dazu “Besser lernen ohne Hausaufgaben

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