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Alles was Spaß macht

5. September 2006 um 23:33

Hunde im Hotel

Ein Mann schrieb einen Brief an ein kleines Hotel im bayrischen Wald, weil er dort Urlaub machen wollte.

Er schrieb: “Ich möchte sehr gerne meinen Hund mitbringen. Er ist stubenrein und gut erzogen. Bitte erlauben Sie mir, den Hund mitzubringen und in meinem Zimmer schlafen zu lassen.

Er bekam schnell die Antwort, die der Manager wie folgt begründete:
“Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren in diesem Hotel. In der ganzen Zeit hatten wir nie einen Hund, der Handtücher, Bettlaken, Bademäntel, Aschenbecher oder Bilder von der Wand stahl.
Ich musste noch nie einen Hund mitten in der Nacht wegen Trunkenheit, Ruhestörung oder Randalierens ermahnen. Außerdem hat noch nie ein Hund die Zeche geprellt oder die Zimmermädchen belästigt.
Ja, Ihr Hund ist willkommen in unserem Hotel. Und sollte Ihr Hund für Sie bürgen, dann sind auch Sie uns herzlich willkommen.”

Das habe ich im Jahre 2000 schon mal in de.talk.jokes gepostet, finde es aber immer noch brauchbar.
3. September 2006 um 23:25

RÖMER GEHT NACH HAUSE

Diesen Dialog habe ich im Januar 1993 aus der Newsgroup de.talk.jokes kopiert. Oliver Rosenkranz stellte ihn seinerzeit bereit. Ich lese ihn immer wieder gerne und hoffe, dass es auch andere erfreut. Er schrieb damals auch noch:

Wenn ihr nicht wisst, woher der Text stammt (natuerlich die englische
Originalfassung), dann schreibt SOFORT 100 mal folgenden Satz :

ROEMER GEHT NACH HAUSE.

Wer durch Fleiss glaenzen will, kann das auch ins Lateinische uebersetzen…

Judith : Ich muss Dir sagen, Reigh, jede anti-imperialistische Gruppe wie die unsere muss eine solche Interessendivergenz innerhalb ihrer Machtbasis reflektieren.

Reigh : Einverstanden ! Francis ?

Francis : Ja, ich glaube, Judiths Standpunkt ist sehr stichhaltig, vorausgesetzt die Bewegung vergisst niemals, dass es das unveraeusserliche Recht eines jeden Mannes ist, …

Stan : … oder Frau !

Francis : … oder Frau, dass er sich selbst frei macht …

Stan : … oder sie sich selbst !

Francis : … oder sie sich selbst !

Reigh : Einverstanden !

Francis : Danke, Bruder.

Stan : …oder Schwester !

Francis : … oder Schwester … aehh … wo war ich ?

Reigh : Ich glaube, Du warst fertig.

Francis : Oh, richtig.

Reigh : Darueber hinaus ist es das Geburtsrecht eines jeden Mannes, …

Stan : … oder Frau !

Reigh : Warum hoerst Du nicht endlich mit den Frauen auf, so kommen wir zu keinem Ende !

Stan : Die Frauen haben ein natuerliches Recht, in unserer Bewegung eine Rolle zu spielen.

Francis : Warum redest Du nur pausenlos ueber Frauen, Stan ?

[kurzes Schweigen]
Stan : Weil ich eine sein moechte !

[Schweigen]
Reigh : Was ?

Stan : Ich moechte eine Frau sein. Ich moechte, dass Ihr … dass Ihr mich von jetzt an Loretta nennt.

[Reigh wird hysterisch.]
Reigh : WAS ?

Loretta : Das ist mein Recht als Mann !

Judith : Ja, aber, warum moechtest Du Loretta sein, Stan ?

Loretta : Weil ich Babies haben moechte.

Reigh : Was moechtest Du haben ? Babies ?

Loretta : Jeder Mann hat das Recht, Babies zu haben, wenn er sie haben will.

Reigh : Aber … aber … Du kannst keine Babies haben.

Loretta : Unterdruecke mich bitte nicht.

Reigh : Ich unterdruecke Dich ueberhaupt nicht, Stan, aber Du hast keine Mumu ! Und eine Gebaehrmutter hast Du auch nicht, wie soll denn das funktionieren ? Willst Du es in einer Zigarrenkiste aufheben ?

[Loretta faengt an zu heulen.]
Judith : Warte! Ich habe eine Idee. Nehmen wir an, dass Ihr Euch darauf einigt, dass er keine Babies bekommen kann, weil er keine Gebaehrmutter hat, woran niemand schuld ist, nicht einmal die Roemer, aber dass er das absolute Recht hat, Babies zu bekommen.

Francis : Gute Idee, Judith ! Wir kaempfen gegen die Unterdruecker fuer Dein Recht, Babies zu haben, Bruder. …Aehh, Verzeihung: Schwester.

Reigh : Das ist doch aber voellig sinnlos.

Francis : Was ?

Reigh : Es ist vollkommener Bloedsinn, fuer sein Recht, Babies zu bekommen zu kaempfen, wenn er keine Babies bekommen kann.

Francis : Es ist – aehhm, aehhm – symbolisch fuer Unser Ringen gegen die Unterdrueckung !

[leicht resigniert]
Reigh : …symbolisch fuer sein pausenloses Ringen gegen die Realitaet !

3. September 2006 um 13:39

Video: So führt eins zum anderen

Habe ich schon gesagt, dass wir gerade renovieren? Ich finde der beiliegende Film ist ein gutes Beispiel, wie bei sowas das eine zum anderen führt:


Plumber – video powered by Metacafe

Aber gut, dass man auch noch die Hilfe von einem Profi in Anspruch nehmen kann…. :-)

2. September 2006 um 23:44

FAZ: Unsere Neugier ist grenzenlos

Die Mentalität, die hinter diesem wenigsten mal ehrlichen offenen Brief an die 8 Jahre lang entführte Natalie Kampusch steht, kotzt mich total an:

Sie wollen wissen, warum wir so sind? Warum wir Sie nicht einfach in Ruhe lassen können, Ihnen Zeit geben, bis Sie die Kraft haben, Ihre Geschichte zu erzählen? Und im Zweifelsfall sogar akzeptieren, wenn Sie es vorziehen, zu schweigen? Die raffinierte Antwort lautet: Wir glauben, daß die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, Ihre Geschichte zu erfahren – ob Sie das wollen oder nicht. [...]
Vor allem aber fühlen wir uns verpflichtet, die Wahrheit zu schreiben [...]

Und dann geht es weiter:

Natürlich gibt es noch eine andere Antwort, denn wenn wir ehrlich sind, wissen wir längst nicht mehr, was das ist: die Wahrheit. Aber wir wissen, was die Leute lesen wollen, hören wollen, sehen wollen. Das reicht uns. Die Leute wollen das Neue, das Dramatische, das Ungewöhnliche, sie wollen den Eklat und den Skandal. Wir wissen nicht, warum, aber wir können nichts dagegen tun. Das Gesetz unseres Berufs heißt nicht: „Du sollst nicht lügen!“ Es heißt: „Du sollst nicht langweilen!“

Als ich letzte Woche von dem Fall im Radio hörte war ich völlig entsetzt, was das arme Mädchen durchmachen musste. Ich möchte nicht, dass ihr im Namen des allgemeinen Interesse (also letztlich auch in meinem Namen) zusätzliche Quälereien seitens der Presse zugefügt werden. Für die Akten: Für mich muss die Presse keine weiteren Neuigkeiten über den “Fall” Kampusch bringen!

Hier ist der komplette Brief, der viel über uns und unserer Gesellschaft aussagt: Entführungsfall Kampusch: Unsere Neugier ist grenzenlos

gefunden im Law-Blog