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22. November 2006 um 22:41

Online-Preisvergleich für Zahnarztpatienten

Als ich bei Golem.de las, dass der Online-Preisvergleich für Zahnarztpatienten untersagt wurde, konnte ich es zunächst gar nicht glauben. Ich habe schon von ähnlichen Seiten in für Handwerkern gehört: Man stellt einen Auftrag ein und kann dann die Angebote vergleichen. Dann kann man sich nach den individuellen Kriterien entscheiden, z.B. Referenzen, Qualifikation, Berufserfahrung, Beurteilungen und natürlich nach dem Preis.

Das ist laut Gerichtsentscheid aber bei Zahnärzten nicht erlaubt. Natürlich bedeutet Vergleichbarkeit auch Wettbewerb, aber was ist denn die Alternative? Es gibt ein paar Dinge von denen ich so richtig gar keine Ahnung habe: Medizin, Kfz-Mechanik und Fußball. Da bin ich voll darauf angewiesen, dass ich an die richtigen gerate. Wenn ich mich über eine Webseite in Bezug auf Preis und Leistung informieren kann, dann ist das für mich einfach super.
Wenn den Zahnärzten das nicht recht ist, dann weckt das in mir ein sehr ungutes Misstrauen.

22. November 2006 um 22:27

Immer das Neueste?

Die Aufteilung der Kunden in “Early Adopters”, Konservative und Verweigerer finde ich zwar nicht besonders neu, aber durchaus passend. Da es mir zu leid tut doppelt so viel Geld auszugeben, wie es ein Jahr später kostet, gehöre ich eindeutig nicht zu den “Early Adopters”. Ehrlich gesagt wünsche ich mir schon seit Jahren so einen flachen, hochauflösenden Fernseher. Allerdings finde ich die Marktlage einfach nur enttäuschend.

Tatsächlich hat man es als Kunde nicht so einfach: Kauft man (zu) früh eine neue Technologie, dann kostet es mehr und man geht das Risiko ein, dass man auf das falsche Pferd gesetzt hat. Daher wird uns unsere alte Technik wohl noch so lange erhalten bleiben, bis es sich gezeigt hat, welche hochauflösende Technik sich durchsetzt und es einfach Möglichkeiten gibt auch diese Sendungen aufzuzeichnen (inkl. physisch zu archivieren) und zu schauen, wann es einem gut reinpasst.

Siehe dazu bei Heise-Online “Experte: Unternehmen vernachlässigen konservative Kunden“.

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