.. rief ein Herr E. von der Kanzlei für Wirtschaftsfragen an und stellte mir sehr persönliche Fragen, die sich ums Geld drehen. Obwohl ich von mir noch weniger Preis gab als er von sich, kann er jetzt einiges über mich wissen. Meine Tochter ging ans Telefon und ich musste erst mal in einen Raum gehen in dem keine Gäste waren, damit ich den Anrufer verstehen konnte. Wie enttäuscht war ich, dass es wieder ein Werbeanruf war.
Zwar hatte ich wieder den Spickzettel nicht parat (der lag im Wohnzimmer), aber dazu hatte ich an dem Abend sowieso keine Lust…
Obwohl man ganz deutlich den Lärm von vielen Telefonierern hörte, behauptete Herr E. er sein nicht in einem Call-Center, sondern in “der Kanzlei”. Es sei so laut, weil noch gearbeitet werde. Er fragte immer weiter, obwohl ich nichts preisgab und wollt unbedingt für nächste Woche einen Termin machen. Das erinnerte mich dann sehr an den anonymen Call-Center-Agenten, der so nett bloggt.
Erst nach einem Hinweis darauf, dass es doch für ihn sicher besser sein, wenn er jetzt jemand anderen anruft, weil er dann vielleicht doch noch einen Termin machen könne, gab er auf. War es die “Insider-Wendung” oder die Bestimmtheit, die ihn zur Aufgabe bewog? Wahrscheinlich einfach nur meine Hartnäckigkeit…

